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Verstandesblindheit und Ideenschau

Die Überwindung des Intellektualismus als Zeitforderung

Herbert Witzenmann

Verstandesblindheit und Ideenschau
Der Intellektualismus als Ausdruck der Bewußtseinsform des an die Wahrnehmungen der leiblichen Sinne gebundenen Denkens wird vom Verfasser in seiner bewußtseinsgeschichtlichen Bedeutung charakterisiert und gerechtfertigt. Doch gerade aus dieser Rechtfertigung entsteht auch die Einsicht in die Notwendigkeit seiner Überwindung im Fortschreiten zur Fähigkeit des ideellen Schauens.

Die Einsicht in die Realität der Universalien (lebendiger, ideell erschaubarer Wesenheiten) begründet ein neues Zivilisationsprinzip. Dieses setzt sich nicht die Befriedigung der Bedürfnisse, sondern die Entwicklung geistiger Fähigkeiten zum Ziel. Es begreift den Menschen nicht als Geschöpf einer Eindruckswelt, sondern als Schöpfer einer Ausdruckswelt, in welcher er sich selbst den Sinn seines Daseins verleiht. Die »anschauende Urteilskraft« wird als der Weg zu diesem Sinnverständnis durch eine neue Interpretation der Urteilsbildung gewiesen. Von hier aus wird auch ein Verständnis für die Bildhaftigkeit des übersinnlichen Schauens gewonnen.

Aus dem Inhalt:
Über anschauende Urteilskraft
Die Grundforderung unserer Zeit
Über den Intellektualismus
Erkenntniswissenschaftliche Bemerkungen zur Bildhaftigkeit des übersinnlichen Schauens
Grundprobleme des Erkennens
Die naturwissenschaftliche Bewußtseinshaltung als Weltgefahr und Zukunftshoffnung.

Verstandesblindheit und Ideenschau

Die Überwindung des Intellektualismus als Zeitforderung

Herbert Witzenmann · alles van deze auteur 

€ 14.00