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Drei Perspektiven der Anthroposophie

Grundlagen der Geisteswissenschaft

Rudolf Steiner

Inhaltsverzeichnis

Vorwort (von Pietro Archiati)

1. Vortrag (20.7.1923)
Die physische Perspektive Wie der Körper vom Kosmos aufgebaut wird
▪ Eine Verständigung zwischen herkömmlicher Wissenschaft und Anthroposophie ist nicht ohne Weiteres möglich
S. 21
▪ Nach dem Tod erlebt der Mensch die Außenseite des Ätherleibes, die all das enthält, was während des Lebens in seinem Inneren geschehen ist
▪ Der physische Körper des Menschen wird vom kosmischen
Äther herein gebildet. Die irdische Nahrung gibt dazu nur die
Anregung
▪ Alle Naturformen entstehen in der Entwicklung nicht «aus
einander», sondern aus dem kosmischen Äther. Alles Polemisieren mit einer Wissenschaft, die den Äther nicht kennt oder nicht berücksichtigt, ist sinnlos
▪ Die Psychoanalyse gründet auf einer mangelhaften Physiologie und auf einer mangelhaften Psychologie. Sie wirkt in der Kultur wie ein «Dilettantismus im Quadrat»

2. Vortrag (21.7.1923)
Die seelische Perspektive
Wie der Intellekt die Liebe vergisst
▪ Eduard von Hartmann war «der gescheiteste Mensch des
Zeitalters» – durch die Vollkommenheit des an den physischen Körper gebundenen Intellektes
▪ Für den Intellekt gibt es Bewusstsein nur in Verbindung mit
dem Körper, alles andere ist «unbewusst». Die Verbindung
mit dem Körper wird als Schmerz erlebt – mit der Sehnsucht,
alles Physische zu zerstören
▪ Der Ätherleib ist «der Ausbund aller Weisheit». Der Mensch kann auch frei vom physischen Körper denken und das Lebendige des Kosmos als Vergangenheit des Mineralisch-Toten erkennen
▪ Der Mensch lebt mit seinem Astralleib in einer Welt von
Geistern, in einer Welt, die ihm durch Vertiefung in das Seelenleben der alten Weisen bewusst wird. In seinem Ich erlangt der Mensch zuletzt Selbsterkenntnis
▪ Der heutige Intellekt folgt dem Dämon der Zeit, der die Liebe nicht kennt und zerstörerisch wirkt. Durch Geisteswissenschaft kann die Seele wieder gerettet werden

3. Vortrag (22.7.1923)
Die geistige Perspektive
Wie der Mensch den Geist wiedergewinnt
▪ Im Wachzustand setzt das Denken die Sinneseindrücke nach
innen fort. Die andere Seite des Denkens enthält die schaffenden Kräfte des Ätherleibes, die den physischen Körper täglich aufbauen
▪ Die Philosophie der Freiheit schildert den inneren «Ruck»,
wodurch der Mensch zum Erleben des Denkens als innere Tätigkeit, als bildende Kraft kommt – und dadurch zum Erleben der Freiheit
▪ Im Traumzustand wirkt eine Kraft des Astralleibes, die chaotisch Bilder formt. Beim Aufwachen taucht diese traumbildende Kraft in den physischen und Ätherleib unter und wird zur geordneten Erinnerung
▪ Das Ich trägt in sich die Kraft der Liebe, der Hingabe an die
Außenwelt. Ein Verstorbener, der in der Erinnerung und in der Liebe des Zurückgebliebenen stark genug lebt, kann unmittelbar anwesend sein
▪ Mit dem Dogma der Kausalität schafft die Wissenschaft die
Freiheit ab, mit dem Dogma der Sexualität schafft sie die Liebe ab. Der Intellekt kennt nur physische Instinkte und Triebe, nur den Dämon der Liebe. Durch Anthroposophie erringt sich der Mensch die geistige Liebe, die Liebe zum Geist

Drei Perspektiven der Anthroposophie

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