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Die Wartenden

Marc Mauguin

Zu welcher Person, welchem Leben könnte dieser im Bild wie eingefrorene, absolute Moment gehören? Marc Mauguin lässt sich von zwölf Gemälden Edward Hoppers zum Erzählen inspirieren. Seine Kurzgeschichten, angesiedelt im zeitgenössischen Amerika des Malers, entfalten mit einem Hauch von Melancholie kleinere oder größere Dramen, die an einen Wendepunkt kommen. – Eine faszinierend vielseitige Lektüre für Literatur- und Kunstbegeisterte.


«In Hoppers Bildern wird viel gewartet. Hoppers Menschen (…) sind wie Schauspieler, denen ihre Rollen abhandengekommen sind», bemerkt Mark Strand, ein profunder Kenner der Bildwelt des Malers. Und: «Die Aufforderung, zu jedem Gemälde eine Geschichte zu erfinden, gehört zu den Erfahrungen beim Betrachten eines Hoppers.»
Marc Mauguin, Schriftsteller und Schauspieler, erlebt seit Langem, wie sehr diese Bilder seine Imagination anregen, welches narrative Potenzial in ihnen liegt. Zwölf von ihnen haben ihn zu seinen Kurzgeschichten frei inspiriert. In der amerikanischen Szene der 1940er bis 1960er Jahre lässt er seine Personen agieren, reagieren oder eben auch wiederum warten – auf eine andere, bessere Zukunft, den Mut zur Veränderung. Seine Personen sind Suchende, Empörte und Enttäuschte, die sich durch einen Entschluss befreien oder auch im Zögern und Hoffen, in Erinnerung und Träumerei verharren. Durch feine Fäden verbindet der Autor sie untereinander zu einem zusammenhängenden fiktiven Universum. Monologisch oder dialogisch, nachdenklich betrachtend oder dramatisch bis drastisch zugespitzt – diese Geschichten faszinieren durch ihre Vielseitigkeit und innere Erlebnistiefe.

info van de uitgever
[Freies Geistesleben, 2019]

Die Wartenden

Marc Mauguin · alles van deze auteur 

€ 23.00