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Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung

Andreas Neider

Durch eine eingehende Untersuchung der Evolution von Gedächtnis und Erinnerung kann verständlich werden, was Rudolf Steiner mit dem Lesen in der Akasha-Chronik, einer Art Menschheitsgedächtnis, gemeint hat.

Rudolf Steiners geisteswissenschaftliche Forschung besteht zum großen Teil aus Angaben über historische Zusammenhänge, die wir durch äußere Dokumente nur selten oder gar nicht überprüfen können, etwa wenn er von der alten Atlantis spricht. Seine Sicht der Evolution des Menschen bekundet sich letztlich in solchen, durch äußere Nachforschungen nicht zu überprüfenden Aussagen, die sich auf die sogenannte Akasha-Chronik beziehen. Gewöhnlich wird deshalb die Anthroposophie als unwissenschaftlich, als reine Esoterik bezeichnet. Mit dieser Monografie wird der Versuch unternommen, eine Antwort auf die Frage zu geben: Was heißt Lesen in der Akasha-Chronik? Von ihrer Beantwortung wird es unter anderem abhängen, ob die Anthroposophie als Geisteswissenschaft ernst genommen oder als eine synkretistische Form der Esoterik abgetan werden kann.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist dabei die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung, die hiermit erstmalig menschenkundlich eingeordnet und verständlich gemacht wird.

»Man handelt nur im Sinne der Naturwissenschaft, wenn man den geistigen Werdegang des Menschen ebenso unbefangen betrachtet, wie der Naturforscher die sinnliche Welt beobachtet. Man wird dann allerdings auf dem Gebiete des Geisteslebens zu einer Betrachtungsart geführt, die sich von der bloß naturwissenschaftlichen ebenso unterscheidet wie die geologische von der bloß physikalischen, die Untersuchung der Lebensentwicklung von der Erforschung der bloßen chemischen Gesetze.«
Rudolf Steiner

Freies Geistesleben, 2008

Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung

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€ 16.90