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Die drei Tage

Die Passion, nach Hans Memlings Passionspanorama. Eine Osterbetrachtung

Günther Lange

Um 1470 malte Hans Memling ein Passionspanorama, auf dem alle Ereignisse des Karfreitags, des Karsamstags und des Ostersonntags dargestellt sind, die sogenannten heiligen drei Tage. Sie beinhalten Christi Leidenstod, seine Grablegung, Höllenfahrt und seine Auferstehung. Es zeigt diese Ereignisse, die sich innerhalb von dreimal vierundzwanzig Stunden abgespielt haben, als gleichzeitiges Nebeneinander. In dieser «Passion Christi» sind Tod und Auferstehung, aber auch Tag und Nacht, Abend und Morgen vereint. Um sich auf die Osterzeit künstlerisch einzustimmen und auf spirituelle Weise vorzubereiten, diese Geschehnisse neu zu erleben, ist diese Betrachtung besonders geeignet. Anhand der Darstellung und der Motive des Gemäldes werden Beziehungen und Hintergründe deutlich, die die Schilderungen des Neuen Testamentes erhellen und konkreter erscheinen lassen. Der Leser kann durch die subtile Beschreibung und Bildbetrachtung in diese Zeit des Umbruchs, des Beginns der Neuzeit, eintauchen. Durch die künstlerisch gehandhabte Sprache ist er sensibilisiert für die detailreichen und tiefergehenden Schilderungen der zweiundzwanzig Stationen der Passion Christi. Der Autor, Pfarrer der Christengemeinschaft und bekannt als Autor mehrerer belletristischer Bücher, erweist sich als profunder Kenner der Materie, mit der er sich jahrzehntelang intensiv beschäftigt hat.

vamg, 2000

Die drei Tage

Die Passion, nach Hans Memlings Passionspanorama. Eine Osterbetrachtung

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€ 12.00