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Albrecht Dürer

Mystik – Selbsterkenntnis – Christussuche

Manfred Krüger

Manfred Krüger zeigt, dass für Albrecht Dürer – wie für keinen anderen Maler und Zeichner vor Rembrandt – das Wort von Heraklit gilt: Ich durchforsche mich selbst. Den Weg seiner Selbsterkenntnis erlebte Dürer als Christussuche. Es ist ein Weg christlicher Mystik, die ihre Wurzeln im Johannesevangelium und in den Paulusbriefen hat. In seiner künstlerischen Entfaltung ist Dürer geprägt durch Genauigkeit in der äußeren Beobachtung einerseits und dem Weg nach innen andererseits. In dieser Spannung liegt das Geheimnis seiner Kunst.

... In der Literatur über Albrecht Dürer wird immer wieder betont und gut begründet: Dürer verkehrte in humanistischen Kreisen; und demzufolge ist sein Werk vom Humanismus geprägt und im Zusammenhang der Renaissance zu verstehen. Da die abendländische Mystik ihren künstlerischen Ausdruck in der Gotik fand und Dürer aus der Gotik herauswuchs, wurde die Bedeutung der Mystik für den deutschen Apelles* und dessen ganz persönlichen Humanismus noch nicht hinreichend erkannt … Dürers Humanismus gründet in der christlichen Mystik, was vor allem in der Betrachtung seiner Selbstbildnisse deutlich wird … Die Mystik war für ihn ein Weg zu tieferer Erkenntnis in dem Sinne, wie es später Friedrich Schiller formuliert hat: Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die Andern es treiben. Willst du die Andern verstehn, blick' in dein eigenes Herz....

* Apelles: bedeutender Maler des antiken Griechenlands und des Altertums, 4.Jhdt.

[Freies Geistesleben, 2009]

Albrecht Dürer

Mystik – Selbsterkenntnis – Christussuche

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